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 Grundregeln der Kaninchenhaltung!!!

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Pueppchen

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BeitragThema: Grundregeln der Kaninchenhaltung!!!   14.02.11 16:06


Die wichtigsten „Grundregeln“ der Kaninchenhaltung


Die Konstellation

Die beste Kombination ist ein Pärchen, bestehend aus einer Häsin und einem kastrierten Bock.

Zwei kastrierte Böcke können auch zusammen gehalten werden. Wenn möglich sollten diese bereits vor der Geschlechtsreife Kastriert worden sein. Bedacht werden sollte aber das gleichgeschlechtliche Konstellationen immer schwerer zu halten sind und meist mehr Platz benötigen.

Unkastrierte Böcke sollten grundsätzlich nicht zusammen gehalten werden, da diese sich in der Regel stark bekämpfen und verletzen.

Zwei Häsinnen funktionieren in den meisten Fällen nicht. Häufig kommt es vor das Häsinnen sich bis zur Geschlechtsreife gut vertragen. Doch ist es nach dieser vorbei mit der Harmonie und es kann zu heftigen Kämpfen kommen.


Der Stall

Im Allgemeinen werden 2m² pro Kaninchen empfohlen. Mehr ist natürlich immer besser.
Die Einrichtung des Geheges sollte aus mehreren Häusern mit jeweils zwei Eingängen, Tunneln und anderen Versteckmöglichkeiten, Buddelkiste und erhöhten Plätzen bestehen.
Es sollte darauf geachtet werden, dass alle Materialien ungiftig sind, da viel Kaninchen auf die Idee kommen ihre Häuser usw. zu fressen.
Bei der Standortwahl sollte darauf geachtet werden, dass die Kaninchen keiner Zugluft und praller Sonne ausgesetzt sind. Dennoch sollte es hell und luftig sein.
Bedacht werden sollte außerdem, dass Kaninchen dämmerungsaktiv sind und erst dann, wenn wir schlafen, Leben in die Bude kommt.


Die Ernährung

Kaninchen sollten mit Heu, frischen Wiesenkräutern/-planzen, Gemüse und etwas Obst ernährt werden. Trockenes Brot, handelsübliches Trockenfutter und Leckerchen aus dem Zoofachhandel gehören wegen ihrer meist ungesunden Inhaltsstoffe nicht in einen Kaninchenmagen, da sie dort eher Schaden anrichten.


Gesundheit

Geimpft werden sollten Kaninchen gegen RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease), auch Chinaseuche genannt, welche eine tödlich verlaufende Viruserkrankung ist. Symptome sind Aphatie, Atemnot, Fieber, Nasenbluten.
Myxomatose oder auch Kaninchenpest kann ebenfalls tödlich verlaufen. Symptome sind zugeschwollene Augenlieder, Schwellungen am Kopf und Genitalien.
Beide Krankheiten sind nicht auf den Menschen oder andere Tiere übertragbar und werden meist durch blutsaugenden Insekten wie z.B. Stechmücken verursacht.
Die Impfabstände sollten sie mit ihrem Tierarzt besprechen. Normalerweise wird für beide Krankheiten eine Impfung jedes Frühjahr empfohlen.
Zudem sollten regelmäßig die Zähne, Krallen und der Kot kontrolliert werden.


Verhalten

Knurrende oder Grunzgeräusche können können ein Zeichen von Unmut sein.
Schrille Schreie und Quietschlaute stoßen Kaninchen aus, wenn sie Todesangst haben.
Bei Aufregung und zur Warnung klopfen Kaninchen mit den Hinterläufen stark auf den Boden.
Abschlecken der Menschenhand wird häufig als Liebesbeweis gesehen, kann aber in seltenen Fällen auch auf einen Mineralmangel hinweisen. Das Putzen eines anderen Kaninchens gehört zum natürlichen Sozialverhalten zwischen Kaninchen.
Aggressives Verhalten wie z.B. angreifen der Hand oder verwüsten des Geheges tritt oft bei Einzelhaltung und zu wenig Platz sowie bei Häsinnen, welche (schein-) schwanger sind, auf.
Häufig wird es, wenn Kaninchen auf dem Schoß still sitzen bleiben, als Wohlbefinden interpretiert. Doch ist dies ein angeborenes Verhalten, da Kaninchen bei Bedrohung in eine Art Schreckstarre verfallen um sich vor Feinden zu schützen.


„Erziehung“


Erziehen lassen sich Kaninchen generell nicht. Beibringen kann man aber vielen Kaninchen, eine Toilette (in Form eines Katzenklos zum Beispiel), zu benutzen. Die meisten Kaninchen sind sehr reinlich und machen nur in eine bestimmte Ecke. In diese kann man die Katzen- oder Kaninchentoilette stellen, um die Tiere daran zu gewöhnen auf diese zu gehen. Werden Köttel und Urin in der Wohnung verteilt kann man versuchen den Urin mit Essig wegzuwaschen und die Köttel in die Toilette zu legen. Nicht jedes Kaninchen wird jedoch stubenrein.
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